Bestockung / Waldaufbau
In der Höhenstufe bis 1000m ü.M. stocken hauptsächlich Laubwälder und in der Höhenstufe 1000 bis 1300m ü.M. Mischwälder. Ab 1300 m ü.M. stocken reine Nadelwälder. Die grossen Sturmereignisse der 80er- und 90er-Jahre (1982/83 Föhnsturm, 1990 Vivian, 1999 Lothar) haben die Entwicklungsstufen und den Waldaufbau (Verhältnis Jungwald-Altholz) positiv beeinflusst. Die Waldungen zeichnen sich grösstenteils aus durch eine vielfältige Baumartenzusammen-setzung und verschiedenartige Altersstruktur.
Vorrat /Zuwachs/Hiebsatz
Der Vorrat beläuft sich auf ca. 275-290 Fm pro Hektare Der Zuwachs beträgt durchschnittlich 5-6 Fm pro ha und Jahr. Das ergibt insgesamt einen Zuwachs von 4750 – 5750 m3 pro Jahr. Aufgrund des leicht gestiegenen Vorrats beträgt der Hiebsatz des erneuerten UAK Betriebsplans 2003 – 2022 rund 4500m3 pro Jahr. Die Forstwirtschaft nimmt innerhalb der Unterallmeind Korporation einen grossen Stellenwert ein. Die Hauptaufgaben des Forstbetriebs sind: Pflanzungen, Jungwaldpflege, Holzerei, Strassenunterhalt, forstliches Bauwesen und Arbeiten für Dritte. Da die Waldungen der UAK nur teilweise mit lastwagenbefahrbaren Strassen erschlossen sind, ist die Holzernte recht aufwändig und wird vor allem im Schutzwald und gut erschlossenen Wäldern durchgeführt. Die Holzernte im steilen Gelände erfordert oft den Einsatz von Seilkranen und Helikoptern. Dabei wird aus wirtschaftlichen Gründen vermehrt mit spezialisierten Forstunternehmern zusammengearbeitet. So kommen moderne Forstmaschinen wie Gebirgsharvester, Vollernter und Forwarder zum Einsatz