Die Unterallmeind Korporation Arth ist eine öffentlich-rechtliche Institution, welche aus einem gemeinsamen Landerwerb der Arther Kirchengenossen im Jahre 1354 hervor gegangen ist. Damals konnten sich die alteingesessenen Familien aus dem Pfand der Markgräfin Maria von Baden loskaufen. Die Gebiete auf dem Talboden wurden unter den beteiligten Familien aufgeteilt, die Waldungen und Alpweiden in den höheren Lagen dagegen in gemeinsamem Besitz belassen. Diese Gebiete sind mehr oder weniger bis in die heutige Zeit im Besitz der UAK geblieben und sie werden noch immer von den Nachfahren der alten Arther Geschlechter verwaltet und genutzt. Anlässlich des 650 Jahre Jubiläums wurden spezielle Punkte der UAK neu erforscht und publiziert. Diese Artikel sind unter „Chronik“ zu finden.
Das Korporationsgebiet der UAK umfasst 2400 ha. Es besteht zu ca. 40 % aus Wäldern und zu 50 % aus Alpweiden. Der restliche Grundbesitz sind einige kleinere Grundstücke in der Gemeinde Arth. Die meisten Gebiete befinden auf der Rigi und am Rossberg, also auf Arther Boden. Daneben besitzt die UAK auch Ländereien im Gebiet des Fronalpstock auf dem Stoos (Gemeinde Morschach), auf dem Twäriberg oberhalb Lauerz und sogar auf dem Gebiet der Gemeinde Illgau kann die UAK die Alp „Kaltenbrunnen“ ihr Eigen nennen. Der Wald wird von der eigenen Forstgruppe bewirtschaftet und gepflegt. Die meisten Alpen sind verpachtet und werden vom jeweiligen Pächter unterhalten. Ziel des Verwaltungsrates ist es, diese Gebiete für dir zukünftigen Generationen zu erhalten.